Inselabenteuer bzw. eher Entspannung

Inselabenteuer bzw. eher Entspannung

Um 9 Uhr bekamen wir unseren Roller und machten uns direkt auf den Weg zum nächsten Geldautomaten. Leider wollte mir der ATM mit keiner meiner Kreditkarten Bargeld auszahlen… Zum Glück hatte Lynn noch genug dabei und konnte mir Geld leihen.

Unser nächster Stopp war eine süße kleine Bäckerei namens Pan de Mama, wo wir frühstückten. Das Essen war super lecker 🙂 nur der Smoothie schmeckte leider, als hätte er den Geschmack eines alten Kühlschranks angenommen.

Gestärkt fuhren wir mit unserem Roller weiter zu einem natürlichen Wasserloch… einem Outdoor-Schwimmbecken, das wir online entdeckt hatten. Laut den Bewertungen sollte es ein perfekter Ort zum Entspannen sein, was wir nach den letzten Tagen auch wirklich nötig hatten.

Am Anfang war es dort auch recht ruhig und idyllisch, aber gegen Nachmittag füllte sich der Ort ziemlich schnell. Es lief laute Musik, Kinder spielten überall, und die entspannte Stimmung war schnell dahin. Immerhin trafen wir dort eine Schweizerin, mit der wir ins Gespräch kamen. Lustigerweise war sie ebenfalls in unserem Hostel untergebracht.

Zum Mittagessen gab’s leckere Quesadillas. Nach einer kurzen Verdauungspause fuhren wir zurück zum Hostel, denn wir wollten uns den Sonnenuntergang heute anschauen und auch hier geht die Sonne immer schon gegen 18 Uhr unter. Unser Ziel war das Playa Mangos, da man dort wohl einen sehr schönen Sonnenuntergang über dem See sehen kann. Die Location war wirklich traumhaft, aber leider versteckte sich die Sonne heute größtenteils hinter dichten Wolken.

Nach einem kurzen Abstecher zum Supermarkt (und einem wohlverdienten Eis!) brachten wir unseren Roller wieder zurück und machten uns auf den Weg zu einem anderen Hostel, wo heute Pizza-Night war. Der Weg dorthin war ziemlich abenteuerlich… ein schmaler Trampelpfad durch den dunklen Wald. Ich war echt erleichtert, als wir endlich am Hostel ankamen.

Dort gab es frische Steinofenpizza und sogar eine kleine Feuershow. Wir setzten uns zu den anderen aus unserer Reisegruppe. Die einen erzählten von ihrer anstrengenden Vulkanwanderung, während wir von unserem eher entspannten Tag berichteten. Es war ein richtig schöner Abend… nur der Rückweg durch den dunklen Wald war wieder etwas gruselig.

Zurück im Hostel ging es für mich dann auch recht früh ins Bett, da ich mich an dem Tag nicht besonders fit fühlte. Hoffentlich wird es morgen wieder besser.

01.07.2025

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