Ein etwas anderes Halloween

Ein etwas anderes Halloween

Am Morgen schüttete es mal wieder wie aus Eimern.

Ich frühstückte im Hostel Bananenpancakes und machte mich danach frisch für den Tag. Mit Ronja hatte ich mich verabredet, eigentlich wollten wir gemeinsam zu einem Strand fahren. Zuerst ging es für uns aber zu einer Apotheke, da sie seit über zwei Wochen krank war und es einfach nicht besser wurde. Der Apotheker wollte ihr direkt Antibiotika verschreiben, was sie verständlicherweise ablehnte. Leider war kein Arzt vor Ort, da sich die Apotheke in einer Arztpraxis befand. Sie ließ sich aber die Nummer geben, damit sie informiert werden konnte, sobald wieder ein Arzt da war.

Anschließend fuhren wir trotzdem noch zu einem Strand. Ich ging kurz ins Meer und danach saßen wir lange zusammen, redeten über das Leben, übers Reisen und über alles Mögliche. Die Zeit verging dabei unglaublich schnell.

Irgendwann fuhren wir zurück in die Stadt und verabredeten uns dort mit einem weiteren Deutschen zum Abendessen. Nach dem Essen ging es zurück ins Hostel, wo Laurin ebenfalls war, mit dem ich schon zuvor auf Penida gereist war und den ich ursprünglich in Thailand kennengelernt hatte.

Ich ging erst einmal duschen, zog mich um und machte mich frisch. Danach gingen Laurin, Ronja und ich gemeinsam zu einem kleinen Supermarkt, holten uns etwas zu trinken und setzten uns auf die Stühle davor.

Das scheint hier ganz normal zu sein. Wir spielten ein bisschen Karten, später kam auch noch Malte dazu, den Ronja von ihrem Flug von Köln nach Lombok kannte. Immer wieder kamen Kinder vorbei, die Schmuck verkaufen wollten. Es war schon traurig zu sehen, dass Kinder hier am späten Abend auf die Straße geschickt werden, um Geld zu verdienen.

Es war Halloween, was hier tatsächlich gar nicht so klein gefeiert wurde. Wir gingen noch ins Mad Monkey Hostel, ein Partyhostel mit lauter Musik und Halloween-Deko.

So richtig gefühlt haben wir es aber alle nicht. Ronja ging es außerdem zunehmend schlechter, also beschlossen wir, noch einmal zum Arzt zu gehen. Tatsächlich war inzwischen eine Ärztin da und Laurin und ich begleiteten Ronja dorthin. Ihr wurde Blut abgenommen und die Ärztin meinte, dass sie keine Antibiotika brauche, verschrieb ihr aber andere Medikamente.

Zurück im Hostel aßen wir noch einen Mitternachtssnack, quatschten eine Weile und ließen den Abend ruhig ausklingen, bevor wir schließlich ins Bett gingen.

31.10.2025

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