Für heute Morgen hatte ich mich um 7:00 Uhr zu einer weiteren Reformer-Pilates-Stunde angemeldet. Aufgestanden bin ich allerdings „erst“ um 6:40 Uhr. Ich putzte mir schnell die Zähne, zog mich um, aß noch eine kleine Banane und machte mich auf den Weg zum Pilates-Studio, das nur etwa drei Minuten zu Fuß entfernt war. Dann ging es auch schon los. Die Stunde kam mir heute tatsächlich etwas anstrengender vor, als die letzte. Wir machten mehr Übungen mit kleinen Sprüngen, sogar im Liegen, was ungewohnt, aber richtig cool war und total Spaß gemacht hat.
Nach dem Training lief ich zurück ins Hostel, zog mir meinen Bikini an und sprang erst einmal in den Pool. Ich schwamm ein paar Runden, um mich abzukühlen, zog mich danach wieder trocken an und frühstückte im Hostel. Es gab Pancakes mit Bananenscheiben. Ich saß dabei mit mehreren Leuten an einem Tisch, allerdings sprachen alle Spanisch. Ich war gefühlt die Einzige, die nichts verstand, was sich ein bisschen ungemütlich anfühlte, sodass ich mich recht schnell wieder verzog 🙁
Meine Strandtasche hatte ich bereits am Vortag gepackt. Ich schnappte sie mir, füllte meine Trinkflasche noch einmal auf und machte mich auf den Weg Richtung Strand. Unterwegs kam ich an vielen kleinen Läden vorbei, in die ich immer mal wieder hineinschaute. Die Preise waren allerdings ziemlich hoch, alles andere als günstig – aber schauen kostet ja nichts 🙂

Unten am Meer angekommen lief ich zunächst noch durch ein kleines Fischerdorf. Es war schon krass zu sehen, wie dreckig der Strand dort teilweise war, wirklich nicht besonders schön.

Ich ging weiter zum Kuta Beach und dort war es dann zum Glück richtig schön.

Ich suchte mir ein schattiges Plätzchen, legte mein Handtuch aus und las ein bisschen in meinem Buch. Es wehte heute angenehmerweise ein Wind, sodass es nicht ganz so heiß war. Immer wieder kamen Einheimische vorbei und wollten mir Strandtücher, Armbänder oder Obst wie Ananas und Kokosnüsse verkaufen, was auf Dauer etwas nervig war. Irgendwann machte ich mich wieder auf den Rückweg Richtung Hostel, kaufte mir unterwegs noch Wasser und schlenderte an ein paar Ständen vorbei.
Am Nachmittag ging ich noch einen Kaffee trinken und telefonierte dabei mit einem guten Freund.

Nach einer Dusche aß ich zu Abend und lernte dabei Ronja kennen, mit der ich mich kurz unterhielt. Sie war allerdings noch verabredet und machte sich bald wieder auf den Weg. Im Bett las ich noch ein wenig, bevor ich schließlich schlafen ging.
30.10.2025


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