Ein langer Reisetag nach Lombok

Ein langer Reisetag nach Lombok

Heute Morgen klingelte der Wecker schon kurz nach 7 Uhr. Ich machte mich frisch, packte meine restlichen Sachen zusammen und bestellte mir im Hostel noch eine Bowl zum Frühstück.

Es stand mal wieder ein Reisetag an, denn es ging weiter auf die Insel Lombok. Meine Fähre sowie das Shuttle zum Hafen hatte ich bereits in den letzten Tagen gebucht.

Nach dem Frühstück schnappte ich mir mein Gepäck und wurde komplett alleine mit dem Shuttle zum Hafen gebracht. Dort konnte ich direkt einchecken und hatte anschließend noch sehr viel Zeit. Ich bestellte mir einen Kaffee, setzte mich auf eine der Bänke und nutzte die Wartezeit, um in meinem Buch weiterzulesen.

Dann ging es auf die Fähre, die überraschend leer war. Ich hatte eine komplette Sitzreihe für mich allein und konnte mich sogar hinlegen. Zum Glück wackelte es nicht allzu stark, sodass ich weiter lesen konnte – ich war richtig gefesselt von meinem Buch. In der Fähre lief allerdings die Klimaanlage auf gefühlt 18 Grad herunter, sodass mir extrem kalt wurde. Zum Glück hatte ich einen Pulli dabei. Wir machten Zwischenstopps bei den Gili-Inseln und nach knapp drei Stunden Fahrt kamen wir schließlich auf Lombok an.

Einen Fahrer hatte ich mir schon über mein Hostel organisiert, der am Hafen auf mich wartete. Ich kam im Norden der Insel an, während mein Ziel Kuta im Süden lag. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde. Anfangs waren die Straßen sehr kurvig und ich dachte kurz, mir könnte schlecht werden, aber nach 10–15 Minuten wurde die Strecke angenehmer. Ich unterhielt mich immer mal wieder mit dem Fahrer, der wirklich super nett war, auch wenn die Kommunikation etwas schwierig war, da sein Englisch nicht so gut war und ich ihn nicht immer verstand. Auch im Auto las ich weiter und war froh, während des heftigen Regens im Trockenen zu sitzen.

Als ich endlich am Hostel ankam, war ich einfach nur erleichtert, dass dieser lange Reisetag vorbei war. Ich checkte ein und mir wurde mein Bungalow gezeigt. Dieses Mal hatte ich kein Stockbett im Dorm, sondern ein einzelnes Bett – eigentlich ganz cool, allerdings stand es direkt neben der Tür, sodass jeder an mir vorbeilaufen würde, wenn ich schlafe. Ziemlich „auf dem Präsentierteller“.

Ich hatte richtig Hunger und machte mich auf die Suche nach einem Restaurant, was zum Glück schnell ging. Es gab Curry – und ich habe Curry in Thailand einfach lieben gelernt.

Das Essen war super lecker und machte mich richtig glücklich, vor allem weil mir das indonesische Essen bisher nicht immer so gut geschmeckt hatte. Danach schaute ich mich noch etwas in Kuta um und entdeckte ein Pilates-Studio ganz in der Nähe. Ich ging hinein und fragte nach, wie man an einer Stunde teilnehmen kann und mir wurde gesagt, dass man sich online anmelden muss.

Zurück im Hostel meldete ich mich direkt für eine Reformer-Pilates-Stunde am Abend an – das wollte ich schon immer mal ausprobieren – und entspannte danach noch etwas am Pool meiner Unterkunft. Es fühlte sich einfach paradiesisch an.

Am Abend ging ich dann zur Pilates-Stunde. Sie war extrem anstrengend, hat aber auch richtig viel Spaß gemacht.

Danach unterhielt ich mich noch kurz mit der Pilates-Lehrerin und es stellte sich heraus, dass sie ebenfalls aus Deutschland kommt. Sie meinte, ich solle doch am nächsten Morgen wieder zu ihrer Stunde kommen. Dann verabschiedeten wir uns.

Zurück im Hostel ging ich duschen und aß noch die Reste meines Mittagessens – Curry geht einfach immer.

Mein Hostel: Botchan Hostel, Jl. Raya Kuta, Kuta, Kec. Pujut, Kabupaten Lombok Tengah, Nusa Tenggara Bar. 83573, Indonesia

29.10.2025

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