Heute Morgen klingelte der Wecker kurz vor 8 Uhr. Leoni und ich hatten uns gestern für eine Island-Tour auf Nusa Penida über unser Hostel angemeldet. Wir frühstückten dort – für mich gab es Joghurt mit Granola, Honig und Obst.

Neben mir saß ein Typ, der plötzlich eine Gottesanbeterin auf der Hand hatte, die er in seinem Zimmer gefunden hatte. Die Tiere sieht man hier tatsächlich öfter.
Um 9:15 Uhr ging es los. Wir wurden auf Autos aufgeteilt und fuhren etwa 45 Minuten über extrem holprige Straßen zum Kelingking Beach. Der Ausblick war wirklich beeindruckend, aber es war komplett überlaufen mit Touristen.

Außerdem wurde dort gerade gebaut – unser Guide erklärte uns, dass hier ein Aufzug entstehen soll, damit Touristen bequemer zum Strand kommen. Ein Fahrstuhl mitten in der Natur… muss man echt nicht verstehen.
Überall liefen Affen herum, und man musste gut aufpassen, dass einem nichts geklaut wurde.

Unsere Gruppe war sich schnell einig, dass wir die steilen Treppen bis zum Strand nicht hinunterlaufen wollten, da man alleine für den Weg hinunter 45 Minuten braucht. Also ging es weiter über die ruckeligen Straßen. Nächster Stopp war der Broken Beach. Wir liefen dort etwas herum und schauten uns die Klippen an.

Das Wasser war unfassbar blau, und obwohl es bewölkt war, knallte die Sonne enorm – das machte das Laufen noch anstrengender.

Nach einer Weile fuhren wir weiter zum Diamond Beach, wo wir auch baden konnten. Auf dem Weg dorthin fing es plötzlich an zu regnen – total schade, weil es vorher so schön sonnig gewesen war. Zum Glück hörte der Regen rechtzeitig wieder auf und wir konnten an den Strand gehen. Wir hatten dort etwa zwei Stunden Zeit, gingen kurz ins Wasser und ich legte mich anschließend an den Strand und las etwas.

Irgendwann fing es leicht an zu tröpfeln, und der Himmel wurde immer dunkler.
Also beschlossen wir, etwas früher zurückzugehen. Das war die richtige Entscheidung, denn kaum waren wir am Auto, begann es richtig zu schütten.
Auf dem Rückweg zum Hostel machten wir noch kurz Halt in einem kleinen Supermarkt. Ich kaufte etwas Obst und Sojamilch für meine Haferflocken. Im Hostel ging ich zuerst duschen, holte meine Wäsche ab und packte meinen Rucksack, da es morgen schon wieder weitergeht. Danach telefonierte ich bestimmt zwei bis zweieinhalb Stunden mit einer richtig guten Freundin. Als es dann schon dunkel war, wurde ich langsam müde und legte mich früh ins Bett. Ich schrieb noch ein wenig an meinem Blog, aber irgendwann sind mir fast die Augen zugefallen.
28.10.2025


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