Ein ruhiger Tag auf Nusa Penida

Ein ruhiger Tag auf Nusa Penida

Ich wurde heute Morgen schon vor 8:00 Uhr von richtig lauter Musik im Hostel geweckt. Wirklich krass, dass hier so früh schon über die Lautsprecher Musik läuft – ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass es so ein „krasses“ Partyhostel ist. Ich blieb noch eine Weile im Bett liegen, zog mich dann aber irgendwann an und beschloss, meinen Laptop einzupacken und in ein anderes Café zu gehen. Es war mir hier einfach zu laut und zu viel los.

Ich lief etwa 15 Minuten zu dem Restaurant, das ich mir online rausgesucht hatte, aber das hatte leider geschlossen. Ziemlich ärgerlich. Also ging ich ein Stück zurück zu einem anderen Lokal, das ich auf dem Hinweg gesehen hatte und setzte mich dort hin. Ich bestellte einen Smoothie und einen Avocado-Toast. Der Smoothie kam schnell, aber beim Toast war plötzlich Speck drauf – damit hatte ich nicht gerechnet… Ich hatte nach dem Smoothie eh nicht mehr so viel Hunger.

Kurz darauf kam auch Laurin, der Österreicher, dazu. Er aß dann den Toast und wir quatschten noch ein bisschen, bevor wir uns wieder auf den Weg zum Hostel machten.

Gegenüber vom Hostel gibt es ein weiteres Hotel mit Restaurant, wo wir gestern schon essen waren. Ich setzte mich dort noch einmal hin, bestellte mir etwas Kleines und suchte am Laptop nach Unterkünften. Ich habe ein richtig schönes Hostel auf Lombok gefunden, in dem man Yoga machen kann, und es direkt gebucht. Irgendwann wurde es aber richtig heiß – trotz bewölktem Himmel – und ich ging zurück ins Hostel. Dort sprang ich erst mal in den Pool, legte mich dann an den Rand, las ein bisschen und entspannte.

Als Leoni aus meinem Zimmer zurückkam, aßen wir gemeinsam Mittag. Danach gab ich im Hostel meine Wäsche zum Waschen ab – drei Kilo für knapp drei Euro, fertig in 24 Stunden. Ein echt guter Preis 🙂 Später chillte ich ein bisschen im Hostel und machte sogar ein kleines Nickerchen. Leoni und ich hatten uns für heute einen Massagetermin reserviert: eine Stunde für zehn Euro, plus 15 Minuten gratis, weil wir drei Nächte in dem Hostel bleiben. Die Massage tat unglaublich gut – danach hätte ich direkt wieder einschlafen können.

Ich duschte, um das ganze Massageöl abzuwaschen, chillte noch etwas im Bett und ging dann mit Leoni runter zum Abendessen. Wir saßen mit einigen anderen aus dem Hostel zusammen. Ich gönnte mir einen Veggie-Burger mit Pommes und unterhielt mich mit ein paar Leuten.

Doch irgendwann wurde es mir zu laut – hier wird die Musik abends wirklich extrem aufgedreht, sodass man sich kaum normal unterhalten kann. Außerdem hat das Hostel einen Club, der heute geöffnet war. Viele machten sich schon schick und tranken vor, aber ich war überhaupt nicht in Feierlaune. So langsam werde ich echt alt 😀

Stattdessen verzog ich mich ins Zimmer, schnappte mir endlich mein Nackenkissen und nähte die Stelle, die seit Wochen immer größer aufgegangen war. Danach machte ich mich bettfertig, schaute noch nach ein paar Flügen und verglich Preise. Irgendwann fiel ich dann müde ins Bett und schlief ein.

27.10.2025

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert