Ich bin gegen 9:00 Uhr aufgewacht und habe sofort gemerkt, dass ich mich nicht ganz fit fühle. Deshalb blieb ich erst einmal ein bisschen im Bett liegen, bevor ich irgendwann aufstand, Zähne putzte, mich umzog und mich mit meinem Laptop nach draußen setzte. Ich machte mir einen Tee und bestellte mir beim Hostel-Frühstück ein Omelette mit Toast. Besonders cool war, dass es kostenlos frische Früchte gab – Papaya, Ananas und Melone.

Während ich aß, schrieb ich weiter an meinem Blog und trank noch einen Tee. Ich bekam dann starke Kopfschmerzen und hatte das Gefühl, dass ich gerade eine Erkältung ausbrüte, also zog ich mich wieder zurück ins klimatisierte Zimmer – draußen war es super heiß und schwül.
Dort schrieb ich noch ein bisschen weiter und plante, wie es für mich weitergehen soll. Ich beschloss, als Nächstes nach Nusa Penida zu reisen – einer Insel, die zu Bali gehört. Ein Österreicher, den ich in Thailand kennengelernt hatte, ist gerade dort und hatte mir ein Hostel empfohlen. Also buchte ich meine Unterkunft und die Fähre für den nächsten Tag. Die Kopfschmerzen wurden dann aber so stark, dass ich einfach nur entspannte und eine Weile gar nichts machte und vor mich hin döste.
Irgendwann ging es mir besser und ich beschloss, zum Monkey Park zu laufen – einem bekannten Park, in dem man viele Affen sehen kann. Schon auf dem Weg dorthin begegneten mir überall Affen, die auf der Straße nach Essen in Müllsäcken suchten.

Vor dem Eingang standen schon viele Touristen und der Eintritt von umgerechnet sieben Euro hat mich echt nicht so angesprochen. Also machte ich ein paar Fotos von den Affen draußen und suchte nach einer alternativen Beschäftigung.

Ich fand einen Tempel, der etwa 25 Minuten entfernt war und machte mich zu Fuß auf den Weg – auch wenn ich wusste, dass ich nicht die passende Kleidung hatte, um hineinzukommen… Die Gegend ist hier extrem touristisch: überall Boutiquen, Schmuckläden, Massagestudios, Fisch-Spa-Läden und Leute, die einen ständig ansprechen. Trotzdem fühlte ich mich hier wohler, weil es so viele Touristen gibt und ich dadurch nicht mehr so angestarrt werde wie an manchen anderen Orten.

Ich schaute mir den Tempel von außen an und dann lief ich einen kleinen Weg entlang, der erst gar nicht offiziell wirkte, aber zu Reisfeldern führen soll – und tatsächlich kam ich irgendwann dort an.

Ich spazierte zwischen überfluteten Feldern und beobachtete viele Enten, bevor ich irgendwann wieder zurückging.

Auf dem Rückweg zum Hostel kaufte ich mir noch einen kleinen Snack, dann ging ich duschen – was eine Herausforderung war, weil das Wasser entweder eiskalt oder brühend heiß war – und ließ es dann einfach kalt laufen. Danach aß ich zu Abend, telefonierte noch mit meinem Freund und einer Freundin, packte meine Sachen und ging schließlich schlafen.
25.10.2025


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